Wasserversorgung der Stadt Waldeck - Stadtteile Dehringhausen und Freienhagen

Hinweis zur Wasserqualität

hier: Arsenbelastung im Trinkwasser

Bei den routinemäßigen Untersuchungen der Wassergüte nach geltender Trinkwasserverordnung hat sich im Ergebnis herausgestellt, dass in den Stadtteilen Dehringhausen und Freienhagen der Grenzwert für Arsen leicht überschritten wurde. In Folge dieser Feststellung hat das zuständige Gesundheitsamt des Landkreises Waldeck-Frankenberg eine befristete Abweichung für den Parameter Arsen gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung ausgesprochen. Im zugelassenen Abweichungszeitraum werden Maßnahmen zur Ursachenfindung und Problemlösung ergriffen.

Die Ursache ist geogenen Ursprungs zuzuordnen. Dabei haben die weiteren Untersuchungen in den Jahren von 2014 bis 2017 ein uneinheitliches Ergebnis herbeigeführt. Tatsächlich sind aber vereinzelt Überschreitungen des Parameters festgestellt worden. Die ermittelten Werte können über das Portal wasserqualität-online.de eingesehen werden.

Wie gelangt das Arsen ins Trinkwasser ?

Arsen ist ein häufig verbreitetes Element in der Erdkruste. In einigen Bereichen Nordhessens findet man Arsenverbindungen oft in Form von Ablagerungen aus Meeressedimenten. In geringen Mengen löst sich das Arsen aus dem Boden in das Wasser.
In Dehringhausen und Freienhagen konnte Arsen in Konzentrationen unter dem Grenzwert schon in vorherigen Untersuchungen nachgewiesen werden.

Kann die erhöhte Arsenkonzentration im Trinkwasser gesundheitliche Folgen haben ?

Grenzwerte für Trinkwasser sind mit einem hohen Sicherheitsfaktor Definiert und oft im Vergleich zu anderen Lebensmitteln mehr als 100mal strenger.
Die Überschreitungen in Dehringhausen und Freienhagen sind so gering, dass auch Risikogruppen, z.B. ein 3 Monate alter Säugling, welcher ausschließlich mit Flaschennahrung (mit Trinkwasser zubereitet) ernährt wird, nur Konzentrationen zu sich nimmt, welche noch weit unter den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation liegen.
Von dem üblichen Verbrauchsverhalten muss also zurzeit nicht abgewichen werden.

Was unternimmt die Stadt Waldeck bezüglich der Grenzwertüberschreitung ?

Die Stadt Waldeck wird eine technische Anlage zur Entfernung des Stoffes Arsen für die Versorgungsgebiete Dehringhausen und Freienhagen einbauen.

Für die betroffenen Bürger als Wasserabnehmer bestehen bei üblichem  Verbrauchsverhalten keine Bedenken beim Gebrauch des Trinkwassers. Da es sich bei Arsen um einen chemischen Spurenstoff handelt, hilft ein zusätzliches Abkochen nicht weiter, um die Belastung zu reduzieren. Daher sollten Aufkochvorgänge aus energetischen Gesichtspunkten unterbleiben.

Sobald die Abweichung aufgehoben werden kann, werden die betroffenen Bürger wieder über das amtliche Veröffentlichungsorgan und andere Medien informiert.

Bei Fragen wenden Sie sich an

Bauamt der Stadt Waldeck, Herr Tepel (05634-70924) oder
Gesundheitsamt Ldkrs WA-FKB, Herr Bettelhäuser (05631-954475)


Waldeck, im Februar  2018

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gez. Jörg Feldmann, Bürgermeister

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