Kurzzeitkennzeichen

Beschreibung:

Seit dem 1. April 2015 gibt es massive Veränderungen im Zusammenhang mit der Erteilung von Kurzzeitkennzeichen. Diese Änderungen sind in § 16a der Fahrzeugzulassungsverordnung geregelt.

Kurzzeitkennzeichen können nur noch zugeteilt werden, wenn

  • der Personalausweis/Reisepass mit Meldebestätigung/ausländischer Pass mit Meldebestätigung (bei Firmen der Handelsregisterauszug),
  • eine elektronische Versicherungsbestätigung sowie
  • die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) vorliegt,
  • eine gültige Hauptuntersuchung/Sicherheitsprüfung nachgewiesen wird,
  • das Fahrzeug außer Betrieb gesetzt und
  • das Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht oder eine Einzelgenehmigung erteilt ist.

Falls Sie nicht persönlich vorsprechen können, benötigt die von ihnen bevollmächtigte Person neben den o.a. Unterlagen eine schriftliche Vollmacht und eigene Ausweispapiere.

Die Kurzzeitkennzeichen dürfen für Probe- oder Überführungsfahrten, unter Beachtung der im Fahrzeugschein eingetragenen Beschränkungen, für das Fahrzeug genutzt werden. Für ein anderes Fahrzeug darf dieses Kennzeichen nicht genutzt werden. Der Fahrzeugschein ist bei jeder Fahrt mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen. Nach Ablauf der Gültigkeit der Kurzzeitkennzeichen darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht mehr in Betrieb gesetzt werden.

Nach der neuen Regelung dürfen folgende Fahrten ohne gültige Hauptuntersuchung getätigt werden:

  • Fahrten zu einer technischen Prüfstelle (ebenso Rückweg) im Zulassungsbezirk der Zulassungsbehörde, die das Kurzzeitkennzeichen ausgestellt hat,
  • Fahrten zur unmittelbaren Reparatur festgestellter erheblicher oder geringer Mängel in einer nächstgelegenen Werkstatt im Zulassungsbezirk der Zulassungsbehörde, die das Kurzzeitkennzeichen ausgestellt hat, oder einem angrenzenden Bezirk.

Für Fahrzeuge, die bei der Überprüfung als verkehrsunsicher eingestuft werden, gilt diese Regelung nicht!

Sollte für das Fahrzeug keine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder Einzelgenehmigung vorliegen, dürfen in diesem Zusammenhang nur Fahrten zur nächsten Prüfstelle der Technischen Überwachungsorganisation im Bezirk der Zulassungsbehörde, die das Kennzeichen zugeteilt hat, oder einem angrenzenden Bezirk zur Erlangung einer neuen Betriebserlaubnis durchgeführt werden.

Kurzzeitkennzeichen sind ab dem Tag der Zuteilung maximal fünf Tage gültig. Der Tag der Zuteilung wird hier mitgerechnet. Eine Zuteilung mit einem späteren Gültigkeitsbeginn ist nicht möglich.

Ansprechpartner:

Email vcard Name Telefon
E-Mail V-Card Telefon (05631) 954-114
E-Mail V-Card Telefon (05631) 954-121
E-Mail V-Card Telefon (06451) 743-620

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