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Am 19.01.2026 fand der zweite Rangertag mit dem Thema „Winter im Nationalpark Kellerwald“ im Kindergartenjahr für die Vorschulkinder 2025/2026 mit Rangerin Rene statt.
Der Tag begrüßte die Kinder als wundervolles „Winter- Wunderland“. Es gab zittrige Minusgrade mit herrlichem Winternebel. Auch die Sonne kämpfte sich durch die Wolken und den dicken Nebel. Die Eiskristalle ließen die Landschaft herrlich funkeln und glitzern.
Am 19.01.2026 waren wir mit Rangerin René im Nationalpark Kellerwald unterwegs. Zuerst haben wir um 9 Uhr im Gebäude gefrühstückt, um uns für die Wintererkundung im Nationalpark zu stärken. Unser Thema war die Spurensuche der Tiere. Zur Unterstützung hatten wir Felix, die Wildkatze (Kuscheltiermaskottchen NLP) dabei.
Zuerst haben wir die Regeln für den Tag und den Weg besprochen:
Die Rangerin läuft vorne, wir lassen alles liegen, wie wir es vorfinden. Die Natur soll geschützt werden, wir reißen keine Blätter oder Pflanzen ab, und wenn jemand etwas erzählt, hören wir gut zu.
Dann haben wir überlegt: Welche Jahreszeit haben wir gerade?
Es ist Winter. Das erkennen wir daran, dass die Blätter von den Bäumen gefallen sind. Es ist kalt, manchmal gefroren und manchmal liegt Schnee. Auch die heimischen Tiere hier in Waldeck-Frankenberg haben im Winter bestimmte Aufgaben. Der Igel geht in den Winterschlaf und die Rehe und Wildschweine bekommen ein dickes Winterfell. Dazu durften die Kinder mehrere Tierfelle anschauen, z. B. ein Sommerfell, das dünner ist, und ein Winterfell, das viel dichter und wärmer ist. Weitere Tierfelle von heimischen Tieren, die hier leben, konnten die Kinder erfühlen und ertasten. Auf dem Weg haben wir viele Tierspuren gesucht. Wir haben Fraßspuren entdeckt, zum Beispiel vom Specht oder von kleinen Nagetieren wie der Maus. Wir fanden eine angeknabberte Nuss – sie könnte von einem Eichhörnchen, einem Specht, einer Maus oder sogar von Wildschweinen stammen. Dazu haben wir ein lustiges Tierfutter-Spiel gemacht.
Unsere erste Station war das Waldsofa auf dem Rundweg „Eddi“. Kurz vor dem Waldsofa angekommen, sind wir leise wie Felix die Wildkatze zum Waldsofa geschlichen. Dort wurden wir zu Walddetektiven und gingen auf Spurensuche, denn die Tiere hinterlassen viele verschiedene Spuren, z. B. Fußspuren vom Wolf, Wühlspuren von Wildschweinen, die nach Würmern oder Pilzen suchen.
Auch gibt es Fell-, Feder-, Knochen- und Kotspuren. Außerdem sahen wir Spuren an Orten, wo Tiere im Winter wohnen, schlafen und überleben. Wir haben auch Baumwürmer entdeckt, sowie Spechthöhlen, die im Winter z.B. von Eichhörnchen, anderen Vögeln, Mardern oder sogar Fledermäusen bewohnt sind. In Blättern haben wir Löcher gefunden, die von Insekten, Würmern oder Schnecken stammen können. Diese Tiere benötigen auch im Winter Nahrung, um zu überleben.
Weitere Informationen und Wissen über den Wald sind z.B. das Nadelbäume im Winter ihre Nadeln nicht verlieren. Auch die Bäume schützen sich. Sie haben eine Rinde. Wir haben die Buche und die Eiche erkundet und die Bäume angefasst. Die Eiche fühlt sich wärmer an, weil ihre Rinde dicker und härter ist.
Zum Abschluss haben die Kinder das Ratespiel „1, 2 oder 3“ gespielt. Es ging darum zu erraten, welches Tier ein aktives, inaktives oder verreisendes Tier im Winter ist. Dazu sollten sich die Kinder entscheiden, welches Bild von den dreien zu dem Tier passt. Bspw. der Igel, der Winterschlaf macht, und der Storch, der in den Süden fliegt.