Neue Technik im Freibad Freienhagen zeigt deutliche Wirkung
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Mit Beginn der Badesaison 2025 wurde im Freibad Freienhagen die Technik zur Wasserumwälzung grundlegend erneuert. Nach Abschluss der ersten vollständigen Saison liegt nun eine Bilanz vor – mit einem sehr positiven Ergebnis.
Die bisherigen, veralteten Pumpen wurden durch moderne, stromsparende Hocheffizienzpumpen ersetzt. Ziel war es, den hohen Energieverbrauch zu senken und gleichzeitig den Badebetrieb zuverlässig sicherzustellen. „Die neuen Pumpen arbeiten deutlich effizienter und lassen sich exakt an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Das macht sich direkt im Stromverbrauch bemerkbar“, erklärt Heinz Graß vom Bauamt.
Ein Vergleich der Verbrauchszahlen zeigt den Erfolg der Maßnahme deutlich: Während im Jahr 2024 noch rund 95.600 Kilowattstunden Strom benötigt wurden, lag der Verbrauch 2025 bei rund 35.500 Kilowattstunden. Das entspricht einer Einsparung von etwa 60.000 Kilowattstunden pro Jahr. Gleichzeitig werden jährlich rund 85 Tonnen CO₂ vermieden.
Auch wirtschaftlich zahlt sich die Investition aus. Insgesamt wurden rund 93.000 Euro für Material und Einbau aufgewendet, davon etwa 33.300 Euro aus Fördermitteln. Aufgrund der höheren tatsächlichen Einsparungen verkürzt sich die ursprünglich angenommene Amortisationszeit von neun auf etwa sieben Jahre. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis und zeigt, dass sich gezielte Investitionen in moderne Technik für die Stadt langfristig rechnen“, so Havel.
Für die Badegäste selbst bleibt davon nur das Positive sichtbar: Der Betrieb läuft zuverlässig, die Wasserqualität ist stabil – und gleichzeitig wird Energie gespart. „Wir investieren hier nicht nur in Technik, sondern in einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Betrieb unseres Freibads“, betont der Bürgermeister.
Die Maßnahme ist damit ein gelungenes Beispiel dafür, wie Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und kommunale Verantwortung sinnvoll miteinander verbunden werden können.