Kinder gestalten ihre Spielplätze mit
Die Nationalparkstadt Waldeck entwickelt ihre Spielplätze mit einem neuen Konzept weiter. Ziel ist es, die einzelnen Standorte nicht nur mit neuen Spielgeräten auszustatten, sondern sie langfristig zu attraktiven Themen- und Erlebnisspielplätzen weiterzuentwickeln. Dabei sollen Kinder und Familien aktiv in die Planungen einbezogen werden.
Ein erster Ortstermin fand jetzt auf dem Spielplatz „Baumschule“ in Sachsenhausen statt. Gemeinsam mit Kindern des Kindergartens wurden Ideen gesammelt und Wünsche für die zukünftige Gestaltung aufgenommen.
Parallel laufen weitere Beteiligungsprozesse im Rahmen der Dorfentwicklung. In Höringhausen konnten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro ihre Vorstellungen für den Spielplatz am Violinenweg einbringen. Eine entsprechende Beteiligung ist auch für den Spielplatz „Im Hagen“ in Freienhagen vorgesehen. Gleichzeitig schreiten die Planungen für den Dorf- und Spielplatz in Nieder-Werbe weiter voran.
Alle Maßnahmen sind Bestandteil eines gesamtstädtischen Spielplatzkonzeptes. Dieses verfolgt das Ziel, jedem Spielplatz ein eigenes Profil zu geben und ihn schrittweise weiterzuentwickeln.
So soll beispielsweise der Spielplatz in der Baumschule künftig als Piratenspielplatz gestaltet und in den kommenden Jahren abschnittsweise erweitert werden. Auch an den anderen Standorten entstehen individuelle Konzepte, die sich an den jeweiligen Gegebenheiten und den Wünschen der Nutzerinnen und Nutzer orientieren.
Bürgermeister Nicolas Havel betont:
„Wir möchten Spielplätze nicht mehr isoliert betrachten, sondern als Orte der Begegnung und des gemeinsamen Erlebens. Deshalb entwickeln wir für jeden Standort ein eigenes Konzept und beziehen die Kinder von Anfang an mit ein. So entstehen Spielplätze, die zu den jeweiligen Orten passen und über viele Jahre hinweg wachsen können.“
Auch Christina Gerhold vom Bauamt sieht darin einen wichtigen Schritt:
„Die Beteiligung der Kinder und Bürgerinnen und Bürger liefert uns wertvolle Hinweise für die Planung. Gleichzeitig können wir die Investitionen über mehrere Jahre sinnvoll aufeinander aufbauen und jeden Spielplatz Stück für Stück weiterentwickeln.“
Die Umsetzung erfolgt schrittweise und mit Augenmaß. So können die vorhandenen Haushaltsmittel wirtschaftlich eingesetzt und gleichzeitig nachhaltige Spiel- und Aufenthaltsorte für Kinder und Familien im gesamten Stadtgebiet geschaffen werden.