Durchführung der Repräsentativen Wahlstatistik zur Bundestagswahl am 26.09.2021 im Stadtteil Netze

Veröffentlicht am: 06.09.2021

Die repräsentative Wahlstatistik dient dem Informationsbedarf. Sie gibt Aufschluss über das Wahlverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen, und zwar über die Wahlbeteiligung und Stimmabgabe nach Alter und Geschlecht.

Die repräsentative Wahlstatistik ist eine Stichprobenerhebung und wird bei Bundestagswahlen seit 1953 und allen Europawahlen sowie bei einigen Landtagswahlen durchgeführt.

In repräsentativen Wahlbezirken werden die Merkmale Geschlecht und Geburtsjahresgruppe erhoben. Weitere personenbezogene Daten werden nicht verwendet!

Im ausgewählten Wahlbezirk Netze sind die Stimmzettel mit einem Unterscheidungsaufdruck nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppe oben rechts versehen. So können Daten über die Stimmabgabe der Wählerinnen und Wähler für die einzelnen Parteien nach Geschlecht und Altersgruppe ermittelt werden.

Außerdem erfasst die repräsentative Wahlstatistik durch Auszählung des Wählerverzeichnisses die Geschlechts- und Altersgliederung der Wahlberechtigten und ihre Beteiligung an der Wahl.

Oberster Grundsatz dieser statistischen Erhebungen ist die Wahrung des Wahlgeheimnisses. Folgende gesetzliche Regelungen gewährleisten das Wahlgeheimnis und den Datenschutz:

-    Personenbezogene Daten wie Name, Anschrift oder Geburtsdatum werden nicht erhoben.
Wählerverzeichnisse und Stimmzettel dürfen zu keiner Zeit zusammengeführt werden. Die Auszählung beider muss in strikt getrennten Bereichen erfolgen.
-    Die Auszählung für repräsentative Zwecke obliegt ausschließlich den Statistischen Ämtern der Länder und Gemeinden mit eigener Statistikstelle.
-    Es dürfen ausschließlich Urnenwahlbezirke mit mindestens 400 Wahlberechtigten und Briefwahlbezirke mit mindestens 400 Wählerinnen und Wählern berücksichtigt werden.
-    Für die Auswertung der Wahlbeteiligung sind maximal 10 Geburtsjahresgruppen mit je mindestens 3 zusammengefassten Geburtsjahrgängen zulässig.
Für die Auswertung der Stimmabgaben sind maximal 6 Geburtsjahresgruppen à 7 Geburtsjahrgänge zulässig.
-    Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik dürfen nicht für einzelne Wahlbezirke veröffentlicht werden.

Durch diese Maßnahmen ist sichergestellt, dass keinerlei Anhaltspunkte für die Stimmabgabe einer Einzelperson gewonnen werden können.

Weitere Informationen finden Sie im Internetangebot des Bundeswahlleiters:www.bundeswahlleiter.de im Bereich „Bundestagswahl“ unter „Informationen für Wählende“, „Repräsentative Wahlstatistik“.

Bei Fragen können Sie sich auch gerne an Ihr Wahlamt, Frau Dagmar Lohaus, wenden (Tel.: 05634/70940).